Botswana – Reise ins Okavango Delta

Spektakuläre Einblicke in die Urlaubserlebnisse unserer Reisereporter im Okavango Delta.

Botswana Reisebericht: Urlaubserlebnisse im Okavango Delta.

Botswana Reisebericht: Urlaubserlebnisse im Okavango Delta.

Aufgrund der unglaublichen Schönheit des südlichen Afrikas, die wir jedoch bisher nur aus Erzählungen kannten, fassten wir den Beschluss nun selbst in diesen Erdteil zu reisen. Dabei bot sich Botswana aufgrund seiner dünnen Bevölkerungsdichte als ideales Reiseziel an. Über die renommierte Reiseagentur Meyers Weltreisen konnten wir uns eine Individualreise professionell erstellen lassen.

Ankunft und Erlebnisse im Makgadikgadi Nationalpark

Zuerst flogen wir von Deutschlands größtem Flughafen im hessischen Frankfurt in die größte Metropole des südlichen Afrikas, nach Johannesburg. Nach diesem elfstündigen Flug ging es mit der staatlichen Fluggesellschaft Botswanas weiter in die Stadt Maun, dem Ausgangspunkt für die Reise ins Okavango Delta. Weiter ging es dann mit einer Propellermaschine, die uns zu einer Lodge brachte, die sich buchstäblich in unberührter Natur befand. Ein atemberaubender Anblick. Wir waren also im Makgadikgadi Nationalpark angekommen.


Unmittelbar nach unserer Ankunft wurden wir von dem faszinierenden Anblick der Wildtiere in den Bann gezogen. Nachmittags unternahmen wir eine geführte Safari. Dabei durfte auch eine Fahrt mit dem Motorboot nicht fehlen. Nach dem Abendessen konnten wir erneut die wunderschöne Atmosphäre dieser Gegend erleben und gingen erschöpft und gleichzeitig glücklich in der Moremi Game Lodge zu Bett.

Wilde Tierwelt Afrikas

Elefanten während unserer Safari.

Elefanten während unserer Safari.

Am nächsten Tag flogen wir zum gleichnamigen Reserve. Auch dort erwartete uns eine professionell geführte Tour.

Anfangs gab es für uns Touristen Verpflegung, die im Übrigen durchaus lecker war. Besonders hervorzuheben ist der Fahrer unseres Safariwagens, der selbst äußerst unwegsames Gelände mit Bravour meisterte.

Gegen Abend tummelten sich mehrere Geländewagen, darunter unserer um einen am Baum ruhenden Leoparden. Furcht und Neugier mischten sich in uns.

Kurz vor Sonnenuntergang, der in den Tropen bekanntlich sehr plötzlich eintritt, begegneten wir erneut einer Herde Elefanten, Giraffen, sowie Kudus. Selbstverständlich trafen wir unzählige verschiedene Tierarten an. Von vielen wussten wir zuvor nicht einmal, dass sie überhaupt existierten.

Um möglichen Gefahren vorzubeugen, steuerten wir nun vor Sonnenuntergang die Lodge für die kommende Nacht an. Sie lag einerseits völlig abseits jeglicher Zivilisation, war andererseits durchaus luxuriös. Gleichzeitig wurde sie durch einen hohen elektrischen Zaun vor dem Eindringen von Wildtieren geschützt. Dennoch kam es in der Vergangenheit bereits vor, dass etwa Leoparden ins Innere der Lodge eindrangen, somit war vor allem nachts sogar innerhalb der Umzäunung Vorsicht geboten. Zurück blieb ein ungutes Gefühl, dass wir jedoch in dieser wunderbaren Umgebung gerne in Kauf nahmen.

Nachts hörten wir einschüchternde Tiergeräusche. Das Abenteuer war perfekt. Schade, dass wir am darauffolgenden Tag die Lodge mit dem Flugzeug in Richtung Stanley´s Camp verließen.

Die berühmten Victoria Falls

Viktoriafälle - Spektakuläre Ausblicke.

Viktoriafälle – Spektakuläre Ausblicke.

Das Besondere an diesem Flug war diesmal, dass wir so gut wie Privatgäste an Bord waren. Neben einer englischen Familie waren wir die einzigen Gäste an Bord, was dem Ganzen den Hauch von Exklusivität einbrachte. Nach der Landung begaben wir uns ohne Verzögerung zum Camp. Der Tagesablauf war dort in etwa der selbe wie in den vorherigen Orten. Lediglich die Landschaft war ein wenig trockener und der Tierreichtum folglich nicht ganz so üppig.

Nach dortigem zweitägigen Aufenthalt, bei dem es uns auch gelang abzuschalten und zu entspannen, nicht zuletzt wegen eines großen Wellness Angebots, ging es nun zum Höhepunkt unserer Rundreise, den weltbekannten Victoria Falls. Dort stürzt einer der längsten Flüsse Afrikas, der Sambesi in die breiteste bewässerte Schlucht der Welt. Wir waren sprachlos und ohne Übertreibung, den Tränen nahe.

Anschließend gönnten wir uns noch einen spektakulären Flug mit dem Helikopter über dieses Wunder der Natur.

Diese Reise war mit Worten kaum zu beschreiben. Sie war der Höhepunkt unseres bisherigen Lebens und die vorangegangene Zeit der Sparsamkeit vor Antritt der Reise hat sich ohne jeden Zweifel mehr als nur gelohnt. Jedem reisefreudigen Menschen sei dieser Teil der Erde wärmstens empfohlen. Wir waren sicher nicht die einzigen, denen diese Reise das Herz öffnete und werden es sicher auch nicht bleiben.

Bildquellen: © Pixabay.com

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Reiseinformationen
Robin

  Der Flug Lan Chile LA 150 von Santiago ins 1.000 Km nördlich gelegene Antofagasta navigiert exakt längs der Küste. Von meinem rechten Fensterplatz aus in weichen rostbraunen Wellen die Atacamawüste, in der Ferne die weiße Säge der Andenriesen. Links wolkenverhangen der Pazifik. Nur minutenweise driftet die Boing 737 weit genug ins Meer hinein, um […]