Thailand Rundreise Reisebericht von Marlena Frei

Thailand Rundreise 2022 – Reisebericht von Marlena Frei

Für März 2020 hatten wir eine Rundreise durch Thailand geplant. Doch kurz vor unserem Abflug kam der Lockdown und spätestens da war klar, dass unsere Thailandreise nicht wie geplant stattfinden kann. Über zwei Jahre mussten wir warten, bis sich für uns die Gelegenheit bot, die geplante Reise nach Thailand nachzuholen. In den Sommerferien 2022 flogen wir nach Thailand und erkundeten 20 Tage lang das wunderschöne und vielseitige Land.

Tag 1: Bangkok mit Golden Buddah und Chinatown

Leider gab es Probleme bei unserem Hinflug, weshalb wir viel Zeit am Flughafen verbrachten und mit 20 Stunden Verspätung schließlich nach Bangkok losflogen. Entsprechend erschöpft und doch überglücklich waren wir, als wir endlich in Bangkok ankamen.

Mit dem Airport Rail Link und dem Bus fuhren wir zu unserem Hotel, wo wir zunächst eine kurze Pause brauchten, bevor wir losgingen, um die Stadt zu erkunden. Uns fiel direkt auf, dass Fußgänger wohl sehr unüblich in Bangkok sind. Der viele Verkehr machte den Weg sehr anstrengend, sodass wir froh waren, als wir an unserem ersten Ziel ankamen: Der Golden Buddah.

Golden Buddah
Golden Buddah

Ohne Schuhe und mit umgebundenem Tuch schauten wir uns den goldenen Buddah an, machten ein paar Fotos und gingen dann weiter Richtung Chinatown. Zunächst fanden wir die belebte und bekannte Ecke des Chinatowns nicht und liefen etwas enttäuscht durch die nichtssagenden Straßen. Irgendwann entdeckten wir kleine, enge Gässchen, in denen sich ein Geschäft an das nächste reihte. Menschenmassen strömten durch die Gassen, wir ließen uns einfach von der Masse treiben und schauten uns um.

Chinatown in Bangkok
Chinatown in Bangkok

Zum Abendessen suchten wir uns eine ruhigere Ecke aus und landeten in einem tollen Restaurant direkt am Flussufer mit einem tollen Blick auf den Fluss und die gegenüberliegende Flussseite. Danach liefen wir zurück zu unserem Hotel und fielen völlig erschöpft ins Bett.

Abendessen direkt am Flussufer
Abendessen direkt am Flussufer

Tag 2: Bangkok mit Grand Palace, Tempel Wat Pho und Khaosan Road

Nach dem Frühstück liefen wir zum Flussufer und stiegen dort auf ein Schiff, das bis zum bekannten Grand Palace fährt. Der Grand Palace ist einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Bangkok – entsprechend viel war dort auch los.

Grand Palace
Grand Palace
Grand Palace - Berühmte Sehenswürdigkeit in Bangkok
Grand Palace

Wir liefen auf dem riesigen Gelände des Grand Palaces herum und bewunderten die vielen sehr beeindruckenden Gebäude. Als nächstes wollten wir zu dem nahe gelegenen Tempel Wat Pho. Dort schauten wir uns die verschiedenen Gebäude sowie den riesigen, liegenden Buddah an.

Tempel Wat Pho
Tempel Wat Pho

Von dort aus fuhren wir mit dem TukTuk in die Khaosan Road, eine belebte Straße, die scheinbar vor allem bei Backpackern bekannt und beliebt ist. Mit Einbruch der Dunkelheit erwachte die Straße zum Leben. In jeder Bar lief laute Musik und überall waren Touristen und Straßenverkäufer unterwegs.

Tag 3: Bangkok / Koh Samui / Koh Phangan

Am nächsten Morgen standen wir früh auf, checkten aus und fuhren zum Flughafen, um nach Koh Samui zu fliegen.

Flug nach Koh Samui
Flug nach Koh Samui

Auf Koh Samui angekommen, buchten wir einen Transfer bis zum Hafen, von wo aus einige Stunden später unsere Fähre nach Koh Phangan gehen sollte. Netterweise durften wir am Hafen direkt einchecken und unser Gepäck dort lassen, sodass wir bis zur Abfahrt noch die Gegend erkunden konnten. Trotz der Hitze gingen wir die wenigen Minuten bis zum Big Buddah, eine der bekannten Touristenattraktionen Koh Samuis, machten dort einige Fotos, genossen den Ausblick und liefen dann langsam wieder zum Hafen.

Bekannte Touristenattraktion auf Koh Samui: Big Buddah
Bekannte Touristenattraktion auf Koh Samui: Big Buddah

Die Fahrt nach Koh Phangan war richtig schön. Auf Koh Phangan wurde man von vielen Taxifahrern empfangen. Wir gingen zunächst an ihnen vorbei. Doch da wir nicht wussten, wie wir sonst zu unserem Hotel kommen würden, gingen wir wieder zurück zu den vielen wartenden Taxis – ein großer Fehler! Wir wurden in ein Sammeltaxi gesetzt und mussten dort fast eine Stunde warten, bis die nächste Fähre ankam und noch 7 weitere Leute in unsere Richtung fahren wollten.

Unser Ärger verflog, als wir an unserem Hotel ankamen: Wir hatten ein Zimmer direkt am Meer und sogar Meerblick. Wir waren total begeistert! Wir packten direkt unsere Strandsachen und legten uns an den Strand (Haad Yao).

Strand Haad Yao - Koh Phangan
Strand Haad Yao – Koh Phangan

Leider wurden wir dort von Stechmücken genervt, sodass wir kurz später ins Hotel gingen. Wir machten uns frisch und gingen pünktlich zum Sonnenuntergang wieder an den Strand und aßen anschließend in dem Restaurant direkt nebenan und genossen einen tollen Blick aufs Meer.

Tag 4: Koh Phangan mit Secret Beach und Stand-up Padelling

Den nächsten Tag verbrachten wir am Strand und erkundeten die unmittelbare Umgebung. Nachmittags wollten wir zum nächsten Strandabschnitt gehen. Leider mussten wir dafür an der Hauptstraße entlang und einen ziemlichen Berg hochlaufen, was bei der Hitze echt anstrengend war. Am Secret Beach (oder Haad Son) angekommen, gingen wir sofort ins Wasser, um uns abzukühlen.

Koh Phangan Secret Beach
Koh Phangan Secret Beach

Zurück bei unserem Hotel, liehen wir uns Stand-up-Padelling-Boards und genossen den Sonnenuntergang von unseren Boards aus. Ein unbeschreiblich schöner Moment!

Tag 5: Koh Phangan mit Phaeng Noi Waterfall, Domsila Viewpoint und Malibu Beach

In Thailand macht es am meisten Sinn, die Inseln mit einem Roller zu erkunden. Aus diesem Grund liehen wir uns am nächsten Tag an der Rezeption einen Roller und fuhren (trotz meiner Bedenken und Anspannung) mit dem Roller über die Insel. Unser erstes Ziel war ein Wasserfall (Phaeng Noi Waterfall). Nach einem kurzen Weg konnte man den Wasserfall in einigen Metern Entfernung sehen. Wir legten einen kurzen Fotostopp ein und folgten dann dem Weg, der parallel zum Wasser verlief.

Der Weg war sehr anstrengend: Es war heiß, der Weg war ziemlich steil und man musste unterwegs viel klettern. Unterwegs überlegten wir immer öfter, ob wir weitergehen oder umkehren sollten. Wir liefen zum Glück weiter und entdeckten einen tollen Ort, wo man mitten im Wasserfall auf Felsen klettern oder in kleinen Wasserbecken stehen und das Meer in der Ferne sehen konnte. Wir genossen den Ausblick und die Abkühlung und folgten dann den Wegweisern zum Domsila Viewpoint. Der Weg zum Aussichtspunkt war zum Glück recht kurz und weniger anstrengend. Beim Aussichtspunkt angekommen, genossen wir erneut den Ausblick und machten einige Fotos, bevor wir zurück zum Parkplatz gingen.

Domsila Viewpoint
Domsila Viewpoint

Eigentlich wollten wir noch zu einem zweiten Wasserfall fahren, doch nach der anstrengenden Wanderung waren wir zu erschöpft, sodass wir uns dazu entschieden, an den Malibu Beach, einen schönen Strand im Norden der Insel, zu fahren.

Malibu Beach
Malibu Beach

Dort legten wir uns an den Strand, schwammen im Meer und gingen anschließend am Strand spazieren. Dann fuhren wir zurück zum Hotel, schauten den Sonnenuntergang, gingen etwas essen und ließen den Abend in einer Bar ausklingen.

Traumhafter Sonnenuntergang
Traumhafter Sonnenuntergang

Tag 6: Koh Phangan mit Khao Ra, Thong Nai Pani Noi Beach, 2C Bar und Thong Sala

Für den nächsten Tag hatten wir eine Wanderung auf den höchsten Berg der Insel (den Khao Ra) geplant. Um der Mittagshitze zu entgehen, standen wir früh auf und fuhren 45 Minuten mit dem Roller, um dann festzustellen, dass das Navi uns falsch geführt hatte. Also änderten wir spontan wieder unseren Plan: Anstatt wandern zu gehen, fuhren wir an den wunderschönen Thong Nai Pani Noi Beach.

Thong Nai Pani Noi Beach
Thong Nai Pani Noi Beach

Leider fing es kurz später an zu regnen. Zunächst blieben wir im Meer, doch irgendwann suchten wir Unterschlupf in einer Strandbar und warteten dort, bis der Regen aufhörte. Wir gingen noch kurz am Strand spazieren und fuhren dann zur 2C Bar, eine Bar mit toller Aussicht auf die Bucht. Die Anfahrt war etwas schwierig, doch für den Ausblick hat es sich definitiv gelohnt!

Ausblick von der 2C Bar
Ausblick von der 2C Bar

Von dort aus fuhren wir zurück zum Hotel und dann weiter nach Thong Sala, wo wir eine Bekannte trafen und mit ihr einen Foodmarket besuchten. Ich war total begeistert von dem Foodmarket. An den Ständen wurde ganz vielfältiges Essen angeboten. Das meiste wurde frisch zubereitet. Wir mussten uns durchprobieren und kauften an mehreren Ständen etwas zu essen. Als es dunkel wurde, fuhren wir wieder zurück zum Hotel und gaben den Roller zurück.

Tag 7: Koh Tao mit Sairee Beach

Dann war es leider schon wieder Zeit, uns von Koh Phangan zu verabschieden. Wir fuhren mit einem Taxi zum Hafen, von wo aus unser Schiff nach Koh Tao fuhr. Auf Koh Tao angekommen gingen wir zu Fuß bis zu unserem Hotel am Sairee Beach.

Sairee Beach
Sairee Beach

Wir checkten ein, zogen die Badesachen an und gingen zum Strand. Abends gingen wir an der Strandpromenade entlang und suchten ein Restaurant. Auf dem Weg zurück zum Hotel, fing es plötzlich an zu regnen, sodass wir völlig durchnässt im Hotel ankamen.

Tag 8: Koh Tao mit John-Suwan-Aussichtspunkt, Freedom Beach und Taatoh Beach

Wir frühstückten am nächsten Morgen in einem Restaurant direkt am Strand und liehen uns anschließend im Hotel einen Roller, um zum John-Suwan-Aussichtspunkt im Süden der Insel zu fahren. Dort angekommen musste man zunächst Eintritt zahlen und dann einige Meter nach oben wandern und klettern, was bei der Hitze sehr anstrengend war. Doch der Ausblick von oben war die Anstrengung wert! Es ist definitiv nichts für Leute mit Höhenangst, denn man klettert auf Felsen in einigen Metern Höhe.

John-Suwan-Aussichtspunkt
John-Suwan-Aussichtspunkt

Wir genossen den Ausblick und machten einige Fotos, bevor wir den Weg wieder zurück gingen. Direkt unterhalb des Viewpoints liegt der Freedom Beach, den wir als nächstes besuchten. Am Strand standen viele Bäume und es gab Liegen und Stühle, die man kostenlos nutzen konnte.

Freedom Beach
Freedom Beach

Als wir ins Meer gingen, waren wir total überrascht, wie klar das Wasser war. Bereits nach wenigen Schritten konnte man kleine Fische beobachten sowie Seegurken und Korallen entdecken. Leider hatten wir keine Schnorchel mit und waren zu spät, um uns vor Ort noch welche auszuleihen. Doch es war trotzdem schön und wir genossen die Zeit am Strand sehr. Nach einigen schönen und entspannten Stunden dort am Strand liefen wir zum benachbarten Taatoh Beach, der allerdings nicht so besonders war.

Taatoh Beach
Taatoh Beach

Abends gingen wir in der Nähe unseres Hotels wieder essen und schlenderten durch die belebten Straßen entlang des Sairee Beach. Wir gönnten uns unsere erste Thaimassage in Thailand: Wir lagen auf einer Art Terrasse, die direkt an den Strand gebaut war. Es war total entspannend, bei dem Wellenrauschen massiert zu werden. Wirklich sehr empfehlenswert!

Tag 9: Koh Tao mit Hin Wong Beach

Wir hatten aus unserem Fehler gelernt und liehen uns morgens direkt nach dem Frühstück Schnorchel aus. Dann fuhren wir mit dem Roller an den Hin Wong Beach, der sich laut unserer Recherche gut zum Schnorcheln eignet. Der Weg dorthin war wieder recht steil und kurvig. Der Strand ist insgesamt recht klein und mit Liegen und Sonnenschirmen zugestellt, die man allerdings kostenlos nutzen kann. Wir verbrachten den ganzen Tag am Strand und gingen immer wieder zum Schnorcheln ins Wasser.

Hin Wong Beach
Hin Wong Beach

Das Wasser war total klar und wir entdeckten unzählig viele Fische in allen Größen, Formen und Farben. Wir waren total fasziniert von dieser wunderschönen und vielfältigen Unterwasserwelt. Einmal entdeckten wir sogar eine große Wasserschildkröte, mit der wir für mehrere Minuten gemeinsam im Meer schwammen. Ein unbeschreiblicher Moment, den wir nie vergessen werden! Leider hatte ich meine Unterwasserkamera nicht dabei, sodass ich dieses einmalige Erlebnis nicht auf Fotos festhalten konnte.

Relaxen am Hin Wong Beach

Abends aßen wir Pizza und gingen am Strand spazieren. Dies war leider schon unser letzter Tag auf Koh Tao – wir wären super gerne noch länger geblieben und noch öfter schnorcheln gegangen.

Tag 10: Koh Samui mit Grandmother and Grandfather Rocks und Lamai Foodmarket

Am nächsten Morgen fuhren wir mit der Fähre nach Koh Samui. Dort angekommen brachte uns ein Sammeltaxi zu unserem Hotel am Lamai Beach.

Lamai Beach
Lamai Beach

Nach dem Einchecken gingen wir direkt am Strand spazieren. Leider fing es unterwegs an zu regnen, sodass wir Unterschlupf in einer Strandbar suchten und dort warteten, bis der Regen aufgehört hatte. Anschließend liefen wir zu den bekannten Grandmother and Grandfather Rocks. Die Felsformationen sollen die männlichen und weiblichen Geschlechtsteile darstellen und sind eine beliebte Sehenswürdigkeit auf Koh Samui.

Grandmother and Grandfather Rocks
Grandmother and Grandfather Rocks

Wir konnten nicht ganz nachvollziehen, warum die Felsen so bekannt und beliebt sind, machten nur ein paar Fotos und genossen den Ausblick, bevor wir zurück zum Hotel gingen. Abends liefen wir zum Lamai Foodmarket, der uns jedoch leider etwas enttäuschte: Einige Stände bauten bereits ab, es gab kaum Infos für Touristen und wenig vegetarisches Essen. Stattdessen gingen wir in einen nahe gelegenen Burgerladen. Anschließend gingen wir nochmal am Strand spazieren und suchten eine Strandbar, jedoch gab es an diesem Strandabschnitt kaum Bars, sodass wir recht früh ins Hotel gingen.

Tag 11: Koh Samui mit Na Mueang Waterfall I & II

Aufgrund unseres straffen Zeitplans hatten wir nur einen vollen Tag auf der Insel, den wir nutzen wollten, um so viel wie möglich von Koh Samui zu sehen. Nach dem Frühstück mieteten wir einen Roller und fuhren als erstes zu einem nahegelegenen Wasserfall, dem Na Mueang Waterfall I.

Na Mueang Waterfall I
Na Mueang Waterfall I

Wir bestaunten den Wasserfall, machten einige Fotos und entschieden uns dann, im Wasserfall schwimmen zu gehen. Das Wasser war sehr kalt, doch es war ein tolles Gefühl und es machte richtig viel Spaß! In der Nähe befindet sich der Na Mueang Waterfall II, zu dem wir als nächstes fuhren. Dort muss man vom Parkplatz noch einen recht weiten und vor allem steilen Weg zu Fuß gehen (oder ein Taxi für hoch buchen).

Na Mueang Waterfall II
Na Mueang Waterfall II

Leider hat sich der anstrengende Weg unserer Meinung nach nicht gelohnt, denn der Blick auf den Wasserfall war sehr eingeschränkt und (vor allem nach dem Besuch des anderen Wasserfalls) enttäuschend.

Wieder am Roller angekommen, wollten wir zu einem dritten Wasserfall fahren – doch leider verfuhren wir uns. Unterwegs fing es an zu regnen. Da wir die steile und kurvige Strecke nicht bei Regen fahren wollten, kehrten wir in eine wunderschön gelegene Bar ein, an der wir zufällig vorbeikamen.

Besuch in einer Bar
Besuch in einer Bar

Lange Zeit waren wir die einzigen Gäste, genossen den Ausblick und die leckeren Getränke, während es immer stärker regnete. Wir verbrachten dort drei Stunden bis wir uns dazu entschieden, trotz Regen zurückzufahren. Als wir beim Hotel ankamen, war ich auf der einen Seite sehr froh und auf der anderen ziemlich traurig, da wir noch so viel von Koh Samui sehen wollten und nun keine Zeit mehr hatten. Abends aßen wir auf einem Nightmarket zu Abend, bevor wir den Roller zurückbrachten.

Tag 12: Koh Samui – Ausflug in den Ang Thong Nationalpark

Für den nächsten Tag hatten wir einen Ausflug in den Ang Thong Nationalpark gebucht. Wir wurden morgens am Hotel abgeholt und zum Pier gebracht, wo wir vor der Abfahrt noch frühstücken konnten. Mit einem Speedboot mit etwa 30 Leuten an Bord ging die Fahrt los. Als erstes sollte es schnorcheln gehen, worauf wir uns sehr freuten. Leider war der Schnorchelspot total überlaufen.

Viele Ausflugsboote hielten dort und im Meer schnorchelten unzählige Menschen. Während des Schnorchelns war man nur damit beschäftigt, anderen Menschen auszuweichen und sich über die Menschen zu ärgern, die achtlos auf den Korallen standen – es war einfach nur anstrengend und sehr enttäuschend!

Als nächstes stoppte das Boot auf einer Insel, auf der man einen Viewpoint besuchen konnte. Dafür musste man allerdings 500 Meter Treppenstufen hochsteigen, was bei der Hitze und in Flipflops sehr anstrengend war! Wir waren völlig erschöpft und froh, als wir oben ankamen. Doch der Ausblick war die Mühen wert!

Aussichtspunkt Ang Thong Nationalpark
Aussichtspunkt Ang Thong Nationalpark

Es war wirklich atemberaubend, dort oben zu stehen und die vielen kleinen, grünen Inseln des Nationalparks zu sehen. Wir genossen den Ausblick, machten einige Fotos und mussten dann auch schon wieder zurück zum Boot, denn wir hatten einen straffen Zeitplan. Unterwegs entdeckten wir die ersten Affen, die in geringer Entfernung in den Bäumen herumturnten – ein toller Moment.

Affen im Ang Thong Nationalpark
Affen im Ang Thong Nationalpark

Bei der nächsten Insel hielten wir nur, um dort zu Mittag zu essen. Nach dem Essen ging es zu einer vierten Insel, wo wir wieder zu einem Aussichtspunkt laufen und von dort aus die Lagune sehen konnten. Wir hielten uns bei dem Aussichtspunkt nur kurz auf, damit wir noch etwas Zeit für eine Abkühlung im Meer hatten.

Lagune im Ang Thong Nationalpark
Lagune im Ang Thong Nationalpark

Leider waren auch hier viele Ausflugsboote, sodass der Strandabschnitt ziemlich überlaufen war. Das war der letzte Programmpunkt und wir fuhren zurück nach Koh Samui und wurden wieder zum Hotel gebracht.

Tag 13 Chiang Mai mit Tempelbesichtigungen und Anusarn Nightmarket

Am nächsten Tag ging es für uns morgens an den Flughafen, da wir nach Chiang Mai fliegen wollten. Der Flughafen Koh Samui ist etwas ganz Besonderes – alles ist ruhig, offen und gemütlich gemacht. Am Gate gab es kostenlos Essen und Trinken, sodass wir die Wartezeit gut überbrücken konnten. In Chiang Mai angekommen, fuhren wir mit einem Taxi zu unserem Hotel, checkten ein und gingen direkt los, um die Stadt zu erkunden. Unser Hotel lag in der Altstadt, wo sich die meisten Tempel und Sehenswürdigkeiten befinden, sodass wir einfach losliefen. Wir schauten uns einige bekannte Tempel an und bummelten durch die Altstadt.

Besichtigung der Tempelanlagen in Chiang Mai
Besichtigung der Tempelanlagen in Chiang Mai
Besichtigung der Tempelanlagen in Chiang Mai
Besichtigung der Tempelanlagen in Chiang Mai
Besichtigung der Tempelanlagen in Chiang Mai
Besichtigung der Tempelanlagen in Chiang Mai

Abends gingen wir zum Anusarn Nightmarket und waren total begeistert! Der Markt ist riesig und bietet wirklich alles an (vor allem sehr leckeres Essen).

Anusarn Nightmarket
Anusarn Nightmarket

Tag 14: Chiang Mai – Ausflug in den Elephant Nature Park

Für den nächsten Tag hatten wir einen Ausflug in den Elephant Nature Park gebucht. Wir hatten uns im Voraus intensiv mit dem Thema „Elefanten in Thailand“ auseinandergesetzt und uns bewusst gegen das typische Elefantenreiten und für den tierfreundlichen Elephant Nature Park entschieden. Im Elephant Nature Park wurden wir in einer Kleingruppe von 6 Personen von einem Guide über das Gelände geführt und erfuhren einiges über den Park und die geretteten Elefanten.

Elephant Nature Park

Die Elefanten leben dort in kleinen Gruppen zusammen und jeder Elefant hat einen Mahoon, einen persönlichen Pfleger. Die Elefanten können sich auf dem Gelände frei bewegen, bleiben jedoch immer in ihrer Gruppe zusammen. Unser Guide erzählte auch einiges über die Vergangenheit der Tiere, denn viele von ihnen haben ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet (z. B. bei Waldarbeiten, Elefantenreiten, Zirkus), wodurch sie nun körperliche Probleme wie beispielsweise Fehlstellungen haben. Manche Tiere beobachteten wir nur aus der Ferne, bei ausgewählten Tieren durften wir auch näher heran und Fotos mit den Elefanten machen.

Elephant Nature Park

Einen Elefanten durften wir sogar streicheln, was ein ganz besonderer Moment für uns war! In dem Park leben jedoch nicht nur Elefanten, sondern weitere gerettete Tiere wie Wasserbüffel, Hunde und Katzen, die wir ebenfalls gezeigt bekamen. Zum Mittagessen wurde ein vegetarisches Buffet aufgebaut – es gab eine riesige Auswahl und schmeckte sehr lecker. Nach dem Essen ging der Rundgang in der Kleingruppe weiter und wir lernten andere Elefanten kennen.

Elephant Nature Park

Es war ein toller Tag, ein ganz besonderer Ausflug und wir sind froh, dass wir uns für den Elephant Nature Park entschieden haben!

Tag 15: Chiang Mai mit Tempel Doi Suthep, Huay Keaw Waterfall und Saturday Nightmarket

Etwa eine halbe Stunde außerhalb des Stadtzentrums Chiang Mais liegt der bekannte Tempel Doi Suthep, den wir am nächsten Tag besuchten. Dafür fuhren wir mit einem Sammeltaxi auf den Berg. Dort angekommen muss man eine lange Treppe hochlaufen, um zu dem Tempel zu gelangen.

Tempel Doi Suthep
Tempel Doi Suthep

Oben angekommen liefen wir umher, schauten uns alles an und machten Fotos. Es gibt einen tollen Aussichtspunkt, von dem aus man eine gute Sicht auf die Stadt hat.

Aussichtspunkt Chiang Mai
Aussichtspunkt Chiang Mai

Unser Plan war es eigentlich, von oben einen Wanderweg bis zu einem Wasserfall zu gehen und dort in das Sammeltaxi einzusteigen. Aufgrund des wechselhaften Wetters und des sehr schlechten Zustands des Weges änderten wir spontan unsere Pläne und fuhren doch mit dem Sammeltaxi zurück, legten allerdings noch einen Stopp beim Zoo ein, um von dort zu einem Wasserfall zu laufen.

Huay Keaw Waterfall
Huay Keaw Waterfall

Wir schauten uns den Huay Keaw Waterfall an und machten dort eine kurze Pause, bevor wir mit einem Sammeltaxi zurück zur Altstadt fuhren und wieder ins Hotel gingen. Abends wollten wir auf den bekannten Saturday Nightmarket (Walking Street) gehen. Leider schüttete es abends heftig, teilweise waren die Straßen sogar komplett überflutet. Daher mussten wir erneut unseren Plan ändern und verbrachten den Abend stattdessen in einem Restaurant und anschließend in einer Bar.

Tag 16: Chiang Mai mit Stadtpark „Nong Buak Haad Public Park“

Am nächsten Tag stand Entspannung auf dem Plan. Zunächst liefen wir zum Stadtpark (Nong Buak Haad Public Park) und genossen dort die Ruhe.

Stadtpark (Nong Buak Haad Public Park)
Stadtpark (Nong Buak Haad Public Park)

Zurück im Hotel nutzten wir den Pool, bevor wir uns eine Thai Massage gönnten. Abends fand der Sunday Nightmarket (Walking Street) statt. Mit Regenponchos im Gepäck besuchten wir den Markt, aßen dort zu Abend und schauten uns die unzählig vielen und vielfältigen Stände an. Der Markt ist nicht ohne Grund sehr bekannt – ein Besuch lohnt sich sehr!

Sunday Nightmarket (Walking Street)
Sunday Nightmarket (Walking Street)

Tag 17: Chiang Mai – Ausflug zum Doi Inthanon Nationalpark

Für den nächsten Tag hatten wir einen Ausflug in den Doi Inthanon Nationalpark, den höchsten Berg Thailands, geplant. Wir wurden morgens am Hotel abgeholt und fuhren etwa 90 Minuten bis zu unserem ersten Ziel, dem Wachirathan Wasserfall – ein sehr großer, machtvoller und beeindruckender Wasserfall.

Wachirathan Wasserfall
Wachirathan Wasserfall

Bei dem Versuch, Fotos zu machen, wurden wir total nass gespritzt (auch Regenponchos halfen wenig). An sich kein Problem, aber wir hatten leider kein Handtuch dabei und saßen dann nass und durchgefroren im Bus. Als nächstes hielten wir am höchsten Punkt Thailands, wo wir (bei 14 Grad und Regen) mit unserer Gruppe eine kleine Runde gingen, Fotos machten und von unserem Guide viel über Thailand erfuhren.

Höchster Punkt Thailands
Höchster Punkt Thailands

Auf den nächsten Halt hatte ich mich sehr gefreut: die King and Queen Pagoda. Dies ist laut Internet ein beliebter Fotospot, von wo aus man einen tollen Ausblick haben soll. Doch leider war es bei unserem Besuch dort sehr neblig und es regnete, sodass wir kaum die Pagoda erkennen konnten und uns dort nur kurz aufhielten.

King and Queen Pagoda
King and Queen Pagoda

Nächster Stopp war bei einem regionalen Markt, auf dem vor allem getrocknete Früchte, Nüsse, Honig und Wein verkauft wurden. Wir bekamen kurz ein paar Dinge erklärt und durften überall probieren. Es schmeckte wirklich lecker und wir kauften einige der Leckereien.

Besuch eines regionalen Marktes
Besuch eines regionalen Marktes

Das Mittagessen war leider etwas enttäuschend: Es war sehr wenig, schmeckte nicht so besonders und die Zeit war sehr knapp geplant, sodass man sehr gehetzt wurde. Nach der kurzen Mittagspause ging es dann zum Pha Dok Siew Nature Trail, den wir gemeinsam mit einer lokalen Führerin entlangwanderten. Es war ein wunderschöner Weg mitten durch den Regenwald, vorbei an Wasserfällen und Reisfeldern.

Pha Dok Siew Nature Trail (Reisfelder)
Pha Dok Siew Nature Trail (Reisfelder)

Wir waren total beeindruckt von der vielfältigen Natur, die uns umgab und machten unterwegs einige Fotos. Allerdings war auch hier der Zeitplan sehr straff und man durfte den Anschluss zur Gruppe nicht verlieren. Am Ende der Wanderung ging es in eine lokale Kaffeerösterei, wo jeder Kaffee und Tee probieren, an den selbst hergestellten Kerzen riechen und durch den Shop schlendern konnte, bevor wir wieder zurück nach Chiang Mai fuhren.

Tag 18: Chiang Mai / Bangkok

Für den nächsten Tag hatten wir unseren Flug nach Bangkok gebucht. Dort angekommen wollten wir zunächst die Umgebung erkunden und liefen in Richtung der Einkaufszentren. Wir schauten uns verschiedene Einkaufszentren an und gingen etwas essen.

Bangkok
Bangkok

Tag 19: Bangkok mit Dusit Palace, Wat Benchamabophit, Food Market und Baiyoke Tower 2

An unserem letzten Tag in Thailand wollten wir zum Dusit Palace (Chitralade-Palast) laufen. Der Weg dorthin (zu Fuß) war ziemlich anstrengend. Dort angekommen liefen wir um das Gelände des Palasts herum, fanden jedoch keinen Zugang.

Wat Benchamabophit
Wat Benchamabophit

Stattdessen schauten wir uns den nahegelegenen Wat Benchamabophit von außen an, bevor wir mit einem Grab Taxi zurück zum Hotel fuhren und dort einen entspannten Nachmittag am Pool verbrachten. Abends liefen wir zu einem Food Market und gingen anschließend zu einem der höchsten Gebäude Bangkoks, dem Baiyoke Tower 2.

Aussicht vom Baiyoke Tower 2
Aussicht vom Baiyoke Tower 2

Dort muss man Eintritt zahlen und fährt dann mit einem Aufzug zu einer Aussichtsplattform, die sich langsam im Kreis dreht, sodass man einen 360-Grad-Blick auf Bangkok hat. Es war sehr faszinierend, die Stadt bei Nacht und von oben zu sehen und wir drehten einige Runden, bevor wir in die Skybar gingen, wo man mit Eintrittskarte ein kostenloses Getränk bekommt. Auf dem Rückweg suchten wir einen Massagesalon, um uns ein letztes Mal eine Thaimassage zu gönnen und ließen anschließend den Abend in einer Bar ausklingen. Zurück im Hotel wartete dann noch eine Überraschung auf uns: Im Bad saß eine Kakerlake. So endete also unser letzter Abend in Thailand…

Tag 20: Bangkok und Heimreise nach Frankfurt am Main

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Airport Rail Link zum Flughafen. Drei Wochen waren schon wieder vorbei – und wir flogen nach einer wunderschönen, abenteuerlichen und aufregenden Zeit wieder zurück nach Hause.

Typisch: Verkehrschaos in Bangkok
Typisch: Verkehrschaos in Bangkok

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