Toskana Reisereport von Bernd

Reisebericht Toskana – Italienisches Flair erleben

Die Toskana ist eine der schönsten Regionen in ganz Italien. Besonders die Hauptstadt Florenz ist immer einen Besuch wert. Aber auch die Städte Pisa, Livorno, Siena und Lucca sind äußerst sehenswert. Besonders mag ich an der Toskana aber auch die leicht hügelige Landschaft mit den Olivenbäumen, Pinien und Weinbergen. Allein diese Landschaft ist für mich ein Grund immer wieder hierher zu kommen.

Florenz- die Wiege der Renaissance

Herrlicher Ausblick über Florenz.

Herrlicher Ausblick über Florenz.

Bei einem Ausflug nach Florenz gibt es sehr viel zu sehen. So viel, dass man am besten mindestens drei Tage für diese wunderschöne Stadt einplanen sollte. Ein absolutes Highlight der Stadt ist für mich der Dom Santa Maria del Fiore mit seiner bedeutenden Kuppel. Diese Kirche wurde vom 12. bis 14. Jahrhundert erbaut und kann besichtigt werden. Im anschließenden Dommuseum können interessante Skulpturen, wie zum Beispiel die Pietà Palestrina von Michelangelo besichtigt werden. Überhaupt stößt man bei einem Ausflug durch Florenz immer wieder auf Michelangelos Werke und den Einfluss der Medicis. Nicht um sonst gilt Florenz als Wiege der Renaissance. Die Piazza della Signoria bildet das Zentrum der historischen Altstadt mit vielen kleinen Geschäften, die zum Bummeln einladen. Schmuck kaufe ich in Florenz am besten auf dem Ponte Vecchio. Hier sollten unbedingt die Schmuckgeschäfte besucht werden. Selbst wenn nichts gekauft wird, ist dies ein Erlebnis. Diese historische Brücke verbindet den Palast der Medici mit dem Uffizien. Letzterer sollte natürlich auch unbedingt besucht werden. Beeindruckend sind die vielen Kunstwerke und Gemälde, die den Besucher hier erwarten. Allerdings benötige ich hier schon fast einen ganzen Tag.

Pisa und San Gimignano

Der weltberühmte "Schiefe Turm von Pisa".

Der weltberühmte „Schiefe Turm von Pisa“.

Weiterhin besuchte ich die Stadt Pisa mit ihrem berühmten Schiefen Turm. Zu jeder vollen und halben Stunde kann der Turm für circa 30 Minuten bestiegen werden. Auch das ist ein Erlebnis, welches ich mir nicht entgehen ließ. Pisa hat aber noch eine andere, weniger bekannte Attraktion zu bieten: den ältesten Botanischen Garten der Welt. Auf jeder Toskanareise besuche ich auch unbedingt die kleine Stadt San Gimignano. Sie gehört auf Grund ihrer mittelalterlichen Architektur zum UNESCO Weltkulturerbe. Weiterhin trägt diese Ortschaft den Beinamen Stadt der Türme. Schon von Fern kann man die noch sehr gut erhaltenen Türme, die auch das Wahrzeichen von San Ginignamo bilden, sehen. Bereits vor 300 v. Chr. soll die Ortschaft besiedelt gewesen sein. Bedeutend ist für mich vor allem der Rathausturm des Ortes.

Baden und Kultur in der Toskana

Weltkulturerbe: San Gimignano

Weltkulturerbe: San Gimignano

Badetouristen können auch die Insel Elba, welche ebenfalls zur Toskana gehört, besuchen. An der Küste kann ich wunderbar schwimmen und traumhafte Strände laden mich zum Sonnenbaden ein. In Lucca beeindruckt mich das historische Zentrum ebenfalls. Die Piazza dell’anfiteatro ist der Innenraum eines römischen Amphitheaters. Heute werden die Mauern von vielen kleinen Geschäften und Cafés besiedelt. Wenn ich hier meinen Kaffee trinke, bin ich einfach beeindruckt von der herrlichen Atmosphäre des Platzes. In Lucca befindet sich auch das Geburtshaus des berühmten italienischen Komponisten Giacomo Puccini. Es trägt das Europäische Kulturerbe-Siegel und beherbergt heute ein Museum. Gezeigt werden hier Original Noten des Komponisten und Dinge aus seinem Leben. Erhalten ist in Lucca weiterhin noch die originale Stadtmauer aus dem Jahr 1650 mit verschiedenen Festungswerken. Auch sie bietet einen tollen Eindruck und sollte bei einem Besuch des Ortes nicht vergessen werden.

Auch Livorno hat viel zu bieten

Südlich der Mündung des Flusses Arno liegt das Städtchen Livorno. In der Haupteinkaufsstraße Via Grande shoppe ich sehr gern. Gleichzeitig teilt sie die Altstadt, welche von einem Festungsgraben umgeben ist. Im Stadtteil Venezia Nuova fühle ich mich wie in Venedig. Das Viertel wird von Kanälen durchzogen und beherbergt noch viele alte und historische Bauwerke. Aber auch noch gut erhaltene Bauwerke aus der Belle Epoque sind in Livorno zu finden. Direkt im Zentrum der Altstadt liegt der Dom, welcher dem heiligen Franz von Assisi geweiht ist. Zwar wurde er im Zweiten Weltkrieg zerstört, aber nach Originalplänen wieder aufgebaut. Das Wahrzeichen von Livorno ist das Denkmal der vier Mohren. Auf einer steinernen Statue befinden sich vier Bronzefiguren, die gefangene Piraten darstellen. Im Mercato Centrale, der großen Markthalle im Zentrum von Livorno werden Märkte abgehalten. Sie wurde 1894 errichtet. Wenn ich etwas Zeit mitbringe, kann ich viele leckere landestypische Spezialitäten finden und gleichzeitig erlebe ich das Markttreiben der Einheimischen mit. Frischer Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse, aber auch Gewürze und Töpferwaren sind hier gleichermaßen zu finden. Wenn ich Livorno besuche, vergesse ich nicht den Fischeintopf Cacciucco zu probieren. Er ist eine Spezialität von Livorno. Übrigens ist die Stadt für ihre vielfältigen Fischgerichte bekannt. Man sollte also unbedingt probieren.

Reiseberichte Videobeitrag über die Toskana

Bildquellen: © Pixabay.com

1 Kommentar

  1. Diana 24. Januar 2014

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